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Die Auszahlung

Grundsätzlich wird das Wohngeld an den Antragsteller ausgezahlt. Allerdings kann der Antragsteller sein Einverständnis dazu geben, das Wohngeld an ein anderes Familienmitglied oder direkt an den Vermieter zu überweisen.

Wenn die Vermutung besteht, das der Antragsteller das Wohngeld nicht zur Mietzahlung, sondern zu anderen Zwecken benutzt, kann das Wohnamt das Wohngeld auch ohne Einverständnis des Antragsteller direkt an den Vermieter oder an ein anderes Familienmitglied weiterleiten.

Wohngeld wird in der Regel im Voraus gezahlt.

In manchen Fällen wird durch das Wohnamt der Wohngeldanspruch dem Grunde nach genehmigt, aber noch keine Festlegung der Wohngeldhöhe getroffen. Meist fehlen hier Unterlagen oder Auskünfte, die noch eingeholt werden müssen. In solchen Fällen kann das Wohnamt einen Vorschuss an den Antragsteller zahlen, wenn für die endgültige Feststellung der Wohngeldhöhe "voraussichtlich längere Zeit erforderlich ist". Auch kann der betroffene Antragsteller einen solchen Vorschuss auch beantragen, wenn die genannten Voraussetzungen zutreffen.

Vorschüsse sind mit den späteren Wohngeldleistungen zu verrechnen. Sollte der Vorschuss höher als das eigentlich Wohngeld sein, ist die Differenzsumme vom Antragsteller zurückzuzahlen.Sollte der Vorschuss zu niedrig ausgefallen sein, muß das Wohnamt die Differenz an den Antragsteller auszahlen.