Startseite | Kontakt | Impressum | Datenschutz | Sozialhotline | Leichte Sprache
Benutzerdefinierte Suche
Sie befinden sich hier: Startseite > Wohngeld & Anspruch > Antragsverfahren > Das Fristversäumnis
Das Fristversäumnis

Konnte der Wohngeldantrag unverschuldet nicht fristgerecht gestellt werden (zum Beispiel durch Krankheit), kann bei der Wohngeldstelle ein Antrag auf die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand beantragt werden.

Zwar ist der Wohngeldantrag selbst nicht an irgendwelche Fristen gebunden, allerdings wurde ja schon erwähnt, daß das Wohngeld prinzipiell erst ab dem Monat gewährt wird, in dem der Antrag gestellt wurde.

Ein  Beispiel: Jemand zieht am 1. März in seine neue Wohnung. Beim Umzug und dem Aufbau des Mobiliars bricht er sich am 2. März das Bein und wird erst zum 31. März wieder gesundgeschrieben. Nun kann der arme Jemand also erst frühestens am 01. April seinen Antrag stellen - und würde sein Wohngeld auch erst ab April erhalten.

Mit der Wiedereinsetzung in den vorigen Stand kann das verhindert werden - in diesem Falle wird das Wohngeld bereits ab März gezahlt.

Allerdings kann man nicht einfach so die Wiedereinsetzung beantragen, vielmehr gibt es einige Voraussetzungen:

  • der entsprechende Antrag muß binnen zwei Wochen nach Wegfall des Hindernisses gestellt werden;
  • innerhalb der gleichen Frist ist die versäumte Handlung (also die Antragsabgabe)  nachzuholen;
  • der Behörde muß glaubhaft nachgewiesen werden, warum die Frist schuldlos versäumt wurde.