Startseite | Kontakt | Impressum | Datenschutz | Sozialhotline | Leichte Sprache
Benutzerdefinierte Suche
Das Mindesteinkommen

Das Wohngeld ist ausschließlich als Zuschuß zur Miete oder Belastung gedacht und nicht als Hilfe zum Lebensunterhalt. Damit wird vorausgesetzt, daß der Lebensunterhalt und die Miete zumindest zum großen Teil selbst finanziert werden müssen. Daher gibt es ein Mindesteinkommen, welches bei dem Wohngeld erreicht werden muß. Wird dieses Mindesteinkommen nicht erreicht, kann ein Wohngeldanspruch verneint werden, auch wenn alle Voraussetzungen sonst zutreffen würden und man dem Prinzip nach Anspruch hätte.

Das notwendige Mindesteinkommen kann man sich allein nach der folgenden Faustformel ausrechnen:

Bedarfe + Warmbruttomiete  = erforderliches Mindesteinkommen - ggf. 20% - ggf. Barvermögen

Was die Bedarfe, die 20% und das Barvermögen in diesem Zusammenhang bedeuten, erläutern wir auf den nachfolgenden Seiten (Untermenü rechts).

Ein Bestandteil der o.g. Faustformel ist die Warmbruttomiete. Diese setzt sich aus

der Grundmiete + die kalten Betriebskosten + die Kosten für die Heizung

zusammen. Stromkosten gehören nicht zur Warmbruttomiete - es sei denn, die Heizung wird per Strom betrieben. Dann wird der Anteil für die Stromheizung mit zu berücksichtigen sein.